Hotline & Beratung – 030 5254 9191


FAQ – häufige Fragen zum Thema Gebäudescheibentönung

1. Fensterscheiben tönen - Welche Vorteile gibt es?

Sonnenschutz: Je nach Folientyp und Anwendungsbereich weisen die scheibendesign.de-Gebäudeglasfolien bis zu 80% der Wärmeenergie zurück. Das ergibt einen wirksamen Schutz vor Hitzestau.

Energiekostenersparnis: Durch die isolierende Wirkung im Winter lässt sich der Wärmeverlust in Innenräumen um mehr als 30 Prozent reduzieren. Die Sonnenschutzwirkung der scheibendesign-Folien führt zu einer erheblichen Entlastung der Klimaanlagen.

Splitterschutz: Fast alle unsere Gebäudeglasfolien bieten einen Schutz vor Gewaltanwendungen und Verletzungen da mögliche Glassplitter auf den Foliensystemen haften bleiben.

UV Schutz: Lassen Sie Ihre Ausstellungsware unbesorgt im Schaufenster. Spezielle UV-Blocker in den Scheibendesign-Folien verhindern das Ausbleichen und Vergilben durch UV-Strahlung.

Strahlenschutz: Nicht nur kabellose Computernetzwerke oder Funktelefone strahlen starke elektromagnetische Wellen ab. Besonders durch Glasflächen gelangen empfindliche Firmendaten nach „außen“ oder gesundheitsbedenkliche Strahlen nach „innen“. Speziell entwickelte Foliensysteme schirmen Ihre Glasflächen weitgehend ab.

Energieeffizienz: Scheibentönungen sind deutlich energieeffizienter als Klimaanlagen und Ventilatoren. Sie sind klimaeffizient und umweltschonend.

Optik: Scheibendesign-Tönungen steigern den ästhetischen Wert verglaster Flächen.

Blendschutz: Sonnenschutztönungen verringern die Blendung durch grelles, tief stehendes Sonnenlicht.

Sichtschutz: Verspiegelte oder durchgefärbte Folientypen verringern bei Tageslicht die Einsicht von außen.

2. Sonnenschutzfolie - Wie effektiv ist die Wirkung?

Es gibt Sonnenschutzfolien, die einen sehr wirksamen Schutz vor Wärmestrahlung bieten. Der Effekt ist vergleichbar mit einer Jalousie. Wobei unsere Hochleistungsfolien sogar einen entscheidenden Vorteil haben: Ein Großteil der Gebäudeglasfilme wurde (anders als bei Autoglasfilmen) für die Fixierung auf der Außenseite der Scheibe konzipiert. Hierdurch wird die auf die Scheibe treffende Wärmeenergie sofort reflektiert. Somit erwärmt sich die Scheibe kaum und kann somit auch keine Wärme an den Innenraum abgeben. Bei einer Jalousie hingegen heizt sich die Scheibe ungehindert auf und gibt ihre Wärmeenergie an die Raumluft ab. Scheibenfolien von scheibendesign.de bieten also nicht nur eine echte Alternative zu Jalousien sondern in den meisten Fällen auch einen besseren Hitzeschutz.

3. Gelangt durch die Fensterfolie genug Licht in den Innenraum?

Hier liegt ein weiterer Vorteil gegenüber den Jalousien. Je nach Folientyp ist die Lichttransmission (der Lichteinfall) unterschiedlich intensiv. Auf Wunsch verlegen wir Folien, die das Licht nahezu uneingeschränkt in den Innenraum lassen und dennoch einen wirksamen Schutz vor Wärmeenergie bieten.

4. Wie haltbar sind Gebäudeglastönungen?

Unsere Gebäudeglasfolien sind extrem beständig. Abhängig von der Art der Montage (Innen oder Außen), dem Folientyp und der Art der Verglasung weisen die Folien eine erstaunlich hohe Lebensdauer auf. Sonnenschutzfolien verlieren nach ca. 15 Jahren geringfügig an UV Schutzwirkung, Hitze,- Blend- und Sichtschutzeffekte bleiben jedoch nahezu konstant erhalten.

5. Gibt es eine effektive Sichtschutzfolie?

Je nach den Lichtverhältnis und Blickwinkel bilden unsere Sichtschutzfolien einen Schutz vor Einblicken von außen. Details im Innenraum verlieren sich durch den Verspiegelungs- oder Verdunklungseffekt.

Einen wirklich vollständigen Sichtschutzeffekt (unabhängig von den Lichtverhältnissen) kann man im Gebäudeglasbereich mit Folien erreichen, welche weder von außen noch von innen durchsichtig sind. Das heißt nicht, dass von außen kein Licht mehr in den Innenraum gelangt. Es gibt Folien, die zwar undurchsichtig aber dennoch transluzent (lichtdurchlässig) sind. Ein Beispiel hierfür ist die Scheibendesign-Glasschlifffolie. Bei diesem Foliensystem wird der Effekt von angeschliffenem oder angerauhtem Glas simuliert. Ein Durchblick (von außen und innen) ist nicht mehr möglich, das Licht jedoch gelangt weiterhin in den Innenraum.

Durchsichtige Gebäudeglasfolien (Tönungsfolien) bieten nur einen bedingten Sichtschutz von außen. Ist es im Innenraum dunkler als draußen (was tagsüber die Regel ist), kann man den gewünschten Sichtschutzeffekt von außen mit diesen Folientypen erreichen. Wird es jedoch draußen dunkler als im Innenraum, kehrt sich der Effekt unter Umständen um.

Unsere Scheibendesigner beraten Sie gern!

6. Sonnenschutzfolie, Sichtschutzfolie - Kann ich die Fensterfolien auch ohne Montage erwerben?

Selbstverständlich können Sie bei uns auch nur die Folie erwerben. Mit etwas handwerklichem Geschick lassen sich die Folien auf kleineren bis mittelgroßen Scheiben oft selbst anbringen. Auf Wunsch erhalten Sie von uns eine ausführliche Anleitung. Zudem schneiden wir Ihnen das Material genau auf die benötigten Größen zu. Bitte setzen Sie sich im Idealfall telefonisch mit uns in Verbindung (030) 5254 9191.

7. Muss ich beim Reinigen der Fensterfolie etwas beachten?

Wir empfehlen die Verwendung von handelsüblichen Glasreinigern. Unsere Folien sind mit einem kratzfesten Hardcordlaminat beschichtet. Kratzer können somit nur durch scharfe und spitze Gegenstände entsehen. Verzichten Sie auf den Einsatz von Glasschabern oder Scheuermitteln. Grobe Verschmutzungen, z.B. Kleberreste sind mit Silikonentferner vorsichtig, ohne starkes Scheuern zu entfernen. Ein dauerhafter Gebrauch dieser Reiniger ist allerdings keinesfalls zu empfehlen.

8. Beeinträchtigt eine Fensterglasfolie das Wachstum meiner Zimmerpflanzen?

Generell können Ihnen Gärtnereien, Blumenläden oder Baumschulen gute Hinweise zu den optimalen Lichtbedingungen einzelner Pflanzenarten geben.

Für die Entwicklung von Pflanzen ist der violett-blaue Bereich des Lichtspektrums entscheidend. Wenn Zimmerpflanzen bereits in ausreichendem Licht stehen, schadet eine Installation von scheibendesign.de-Flachglasfolien in der Regel nicht. Bei Pflanzen, welche keine direkte Sonneneinstrahlung vertragen, verbessert sich das Wachstum der Pflanze im Normalfall.

Sie können zudem folgenden Test durchführen: Stellen Sie ggf. betroffene Zimmerpflanzen vor der Installation der Scheibendesign-Folien für ca. 2 Wochen ca. 2- 3 Meter weiter weg von dem zu beschichtenden Fenster oder stellen sie die Pflanzen in einen Raum mit weniger Tageslicht.

In privaten Haushalten mit ausgiebiger Anzahl an Zimmerpflanzen sollten keine Folien mit weniger als 35 Prozent Lichttransmission zum Einsatz kommen.

9. Sonnenschutzfolie am Fenster – Wird die Folie von innen oder außen montiert?

Da es je nach Anwendungswunsch bei beiden Foliensystemen Vorteile gibt, bietet Ihnen scheibendesign.de sowohl Folien zur Innen- als auch zur Außenverlegung an. Folien zur Außenverlegung bestechen durch optimale UV – und Wärmeschutzeigenschaften. Unsere Folien zur Innenmontage bieten eine enorme Haltbarkeit und günstige Montagepreise.

Unsere Scheibendesigner beraten Sie hierzu gern ausführlich uns stimmen den optimalen Folientyp genau auf Ihren Anwendungswunsch ab!

10. Was kostet so eine Gebäudeglastönung eigentlich?

Das hängt von verschiedenen Faktoren ab. Bitte informieren Sie sich unter (030) 5254 9191 oder nutzen Sie unser Angebotsformular.

11. Welche Glasarten gibt es, wodurch unterscheiden sie sich?

Floatglas:
Dort wo keine besonderen Schutz- und Sicherheitsanforderungen gelten, wird erfahrungsgemäß Floatglas eingesetzt. Wenn Floatglas zerbricht, sind die Kanten sehr scharf und können Verletzungen verursachen. Durch den Einsatz von scheibendesign.de-Splitterschutzfolien kann die Verletzungsgefahr bei Glasbruch deutlich reduziert werden. Die Oberfläche eines Floatglases ist besonders klar und frei von optischen Irritationen. Floatglas kann durch das scheibendesign.de-Sonnenschutzfolienprogramm oder durch Glasdekorfolien sinnvoll veredelt werden.

ESG-Glas:
„ESG“ steht für: Einscheiben-Sicherheits-Glas. Wenn ESG-Glas zerbricht, zersplittert es nicht in große Scherben sondern in viele kleine Glasteile. Hierdurch wird die Verletzungsgefahr reduziert. ESG-Glas wird während der Herstellung speziell gehärtet und kommt in besonders gefährdeten Bereichen (z.B. Glastüren, Autoglas etc.)  zum Einsatz. Durch den Einsatz von scheibendesign.de-Splitterschutzfolien kann die Verletzungsgefahr bei Glasbruch auf ein Minimum reduziert werden. ESG-Glas kann nicht geschnitten werden und weist geringfügige optische Beeinträchtigungen gegenüber normalem Floatglas auf. ESG-Glas kann durch das scheibendesign.de-Sonnenschutzfolienprogramm oder durch Glasdekorfolien zusätzlich optimiert werden.

VSG-Glas:
„VSG“ steht für: Verbund-Sicherheits-Glas. Dieses Glas besteht aus einem Verbund aus mehreren Schichten. Eine einzelne Scheibe wird mit mehreren Platten aus Glas oder Kunststoff verbunden. VSG-Glas weist eine besonders hohe Druck- und Stoßfestigkeit auf. Einzelne Schichten werden durch den Schichtverbund wirksam stabilisiert. VSG-Glas kann durch das scheibendesign.de-Sonnenschutzfolienprogramm oder durch Glasdekorfolien zusätzlich optimiert werden.

Isolierglas:
Die Definition findet sich in DIN 1259, Teil 2: Mehrscheibenisolierglas ist eine Verglasungseinheit, hergestellt aus zwei oder mehreren Glasscheiben (Fensterglas, Spiegelglas, Gussglas, Flachglas) die durch einen oder mehrere luft- bzw. gasgefüllte Zwischenräume voneinander getrennt sind. Durch die luftdichten Zwischenräume wird die Isolierwirkung in Bezug auf Schall, Wärme und Kälte verbessert. Isolierglasscheiben lassen sich mit allen scheibendesign.de-Folienprogrammen beschichten. Sonnenschutzfolien werden aufgrund einer leicht erhöhten Glasbruchgefahr zumeist von außen installiert.

Plexiglas:
Plexiglas besteht aus Kunststoff und ist daher leichter und ca. 15-mal bruchsicherer als Glas (verglichen bei identischer Materialstärke). Plexiglas ist jedoch empfindlich gegen viele Chemikalien, Feuer und ultraviolette Strahlung. Durch innere chemische Effekte dünstet Plexiglas oftmals geringe Gasmengen aus. Dies kann in Verbindung mit einer nachträglichen Folienbeschichtung zu der Bildung von Blasen führen. scheibendesign.de installiert daher im Normalfall keine Tönungsfolien auf Plexiglasscheiben. Eine Plexiglasbeschichtung mit Glasdekorfolien ist jedoch zumeist unbedenklich; scheibendesign.de berät Sie gern.

12. Was bedeutet "Lichtdurchlässigkeit"?

Prozentsatz des Sonnenlichts welches das Foliensystem durchdringt. Je niedriger dieser Wert, umso dunkler erscheint die Folie.

13. Was bedeutet "Lichttransmission"?

siehe Lichtdurchlässigkeit

14. Was bedeutet "UV-Transmission"?

UV steht für ultraviolett; UV-Transmissionswerte geben den Prozentsatz der gesamten ultravioletten Strahlung, die durch ein Foliensystem hindurchdringt an. Ultraviolette Strahlung trägt maßgeblich zum Ausbleichen von Möbeln, Stoffen und Tapeten bei und ist Auslöser diverser Hautkrankheiten. Je niedriger dieser Wert, desto weniger UV Strahlung wird durchgelassen.

15. Was bedeutet "Gesamte Solarreflektion"?

Prozentsatz der Sonnenenergie, die vom Foliensystem nach außen reflektiert wird. Je höher dieser Wert, desto mehr Strahlung wird reflektiert und gelangt somit nicht nach innen.

16. Was bedeutet "Gesamte Solarabsorption"?

Prozentsatz der Sonnenenergie, die von der Tönungsfolie aufgenommen und in Wärme verwandelt wird. Je niedriger dieser Wert, desto weniger Absorption.

17. Was bedeutet "Solartransmission"?

Prozentsatz der Sonnenenergie, die vom Folienstystem durch Direktstrahlung hindurchgelassen wird. Je höher dieser Wert, desto mehr Strahlung dringt durch die Folien.

18. Was bedeutet "Gesamte am Glas reduzierte Strahlung"?

Prozentsatz der gesamten Sonnenenergie, die von der Flachglasfolie zurückgehalten wird. Je höher dieser Wert, desto mehr Strahlung wird reduziert.

19. Was bedeutet "Sichtbare Lichtreflektion"?

Prozentsatz des sichtbaren Sonnenlichts, das von der Gebäudeglasfolie reflektiert wird. Teilweise unterscheidet man zwischen der Lichtreflektion Innen und Außen. Je kleiner dieser Wert, desto mehr sichtbares Licht wird durch das Glassystem durchgelassen.

20. Was bedeutet "Ug-Wert"?

Der Ug-Wert steht für den Wärmedurchgangskoeffizient, ggf. auch als k-Wert bezeichnet. Er beschreibt den Faktor der Leitfähigkeit eines Verglasungssystems und bezieht sich auf den Umfang des Wärmeflusses durch das Verglasungssystem, angegeben in BTU (British Thermal Units) pro Stunde pro Quadratfuß pro Grad Fahrenheit. Je niedriger dieser Wert, desto höher die Isolierfähigkeit eines Verglasungssystems. Dieser „amerikanische“ Wert ist gleichbedeutend mit dem „deutschen“ k-Wert. Da die scheibendesign-Folien in Amerika produziert werden, laufen auch die Tests im Labor unter amerikanischen Standards.